Museum am Dom

Wir denken Kunst anders

Newsletter Juni 2020



Rückblick Mai


Internationaler Museumstag

Am 19. Mai fand der jährliche Internationale Museumstag statt. Doch im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren wurde er größtenteils in den digitalen Raum verlegt. Pünktlich dazu konnten wir unsere neue Homepage launchen. Dort finden Sie neben Informationen zum Museum und Ihrem Besuch bei uns auch Möglichkeiten, kreativ tätig zu werden, oder sich eines unserer Videos anzusehen. Unser Kontaktformular zur Newsletteranmeldung wurde zu unserer Freude auch schon fleißig genutzt. Wir hoffen, dass sich dieser Trend auch weiterhin fortsetzt.

Der „Zinsgroschen“

Die Corona-krise setzt auch Gutes frei! Wir freuen uns sehr, dass die Ernst-von-Siemens-Kunststiftung uns die Förderung zur Restaurierung eines bedeutenden Kunstwerks zugesagt hat. Der „Zinsgroschen“ ist seit März 2020 im Besitz der Stiftung Kunstsammlung der Diözese. Es wurde ihr von der Kongregation der Elisabetinerinnen aus Bad Kissingen übereignet, deren Kloster auf dem Gelände des St. Elisabeth-Krankenhauses aufgelöst wurde. In diesem Zusammenhang entschied man sich für eine Übergabe an die Stiftung Kunstsammlung. Das Gemälde ist wahrscheinlich von Otto van Veen (1556-1629), der als Lehrer P. P. Rubens bekannt ist, erschaffen worden. Christoph Deuter, Sammlungskurator im Kunstreferat der Diözese Würzburg, hat sich auf die Spuren des Gemäldes begeben und schon einiges zu Tage gefördert. Genauere Informationen finden Sie hierzu auf unserer Homepage unter der Rubrik "Projekte und Kooperationen". Dort werden wir Sie auch über den Fortgang des Projekts auf dem Laufenden halten.

TV Mainfranken und Curd Lessig

Anfang Mai war der Sender TV Mainfranken bei uns im Depot zu Besuch. Zusammen mit unserem Sammlungskurator Christoph Deuter erstellten sie einen Beitrag zum Nachlass Curd Lessigs, der uns kurz zuvor geschenkt worden war. Besonders beeindruckend war der knapp sechs Meter hohe 1:1-Entwurf eines Altarbildes, der mithilfe eines Gabelstaplers ausgerollt und vermessen werden musste. Wer sich den Beitrag ansehen möchte kann einfach hier klicken.


Ausblick


KunstKantine

Dass wir diese außergewöhnliche Zeit gemeinsam meistern können, haben wir bereits bewießen. Nun möchten wir Ihnen schrittweise den direkten Kontakt zur Kunst wieder ermöglichen. Deshalb haben wir uns entschieden, einen ersten Versuch zu unternehmen und eine Bildbetrachtung im MAD anzubieten. Damit dieser Versuch gelingen kann und wir auch in Zukunft wieder öfter Kunst-Veranstaltungen durchführen können, brauchen wir Ihre Hilfe und Unterstützung. Die KunstKantine wird erstmal am 23. Juni im Untergeschoss des Museums stattfinden. Herr Koller wird Impulse zum Gemälde „aufrecht Stehender“ von Hubertus Giebe anbieten. Um den Mindestabstand einhalten zu können, stellen wir Sitzgelegenheiten auf, die während der Veranstaltung nicht versetzt und nicht verlassen werden dürfen. Außerdem sind wir dazu angehalten, zur Kontaktpersonennachverfolgung Ihren Namen sowie eine Möglichkeit zur sicheren Ereichbarkeit (Adresse, Telefonnummer oder E-Mailadresse) festzuhalten und für eine Dauer von einem Monat an einem sicheren Ort zu verwahren. Auf diese Weise können wir gemeinsam sicherstellen, dass sich der Virus nicht unkontrolliert ausbreitet. Neben diesen notwendigen Vorkehrungen gelten auch weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln des Museums. Die Maßnahmen machen es leider unmöglich, mehr als acht Personen zur KunstKantine zuzulassen. Wir bitten an dieser Stelle um Ihr Verständnis, dass wir diesbezüglich auch keine Ausnahme machen können. Außerdem kann das traditionelle Kaffeetrinken im Anschluss nicht stattfinden.
Wir hoffen, Sie haben trotzdem Lust, an diesem „Experiment“ teilzunehmen. Wenn wir es gemeinsam schaffen, steht weiteren Veranstaltungen dieser Art im MAD nichts im Wege! Wir freuen uns sehr, diesen Schritt in Richtung Normalisierung mit Ihnen gemeinsam gehen zu können und laden Sie herzlich zur KunstKantine am 23. Juni um 12:30 Uhr ein.


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