Museum am Dom

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Newsletter November 2019



Rückblick Oktober


Public Painting im MAD

Am Donnerstag, dem 31. Oktober hat das Public Painting bei uns im MAD begonnen. Immer donnerstags besteht für Sie die Möglichkeit, vier Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Eingebettet ist das Public Painting in das Inklusionsseminar (Museum mitgestalten. Ein partizipatives Projekt mit Künstler*innen der Mainfränkischen Werkstätten und des St.-Josefs-Stifts Eisingen im Museum am Dom), von dem wir bereits im letzten Newsletter berichteten. Immer von 10:30 - 15:00 Uhr können Sie die Entstehung von Kunstwerken hautnah miterleben. Der Zugang ist hierzu kostenlos! Und da die Bezeichnung „Public Painting“ bereits zu Missverständnissen geführt hat, möchten wir niemanden ausschließen. Aus diesem Grund wartet eine große Leinwand im Zwischengeschoss darauf, von unseren Besucher*innen gestaltet zu werden. Unter dem Motto „Würzburg malt mit“ haben Sie alle die Möglichkeit, zu dem Kunstwerk beizutragen. Also, worauf warten Sie?

 

Social Media

Seit dem Beginn der Social-Media-Aktivitäten des MAD im November 2017 hat sich einiges entwickelt. Wir sind sehr stolz darauf, mittlerweile 200 Likes auf Facebook sowie 830 Follower auf Instagram vorweisen zu können! Auf den verschiedenen Kanälen erhalten Sie weiterführende, aktuelle Informationen über das MAD. Zusätzlich ermöglichen wir Ihnen einen erweiterten Einblick in unsere Kunstsammlungen. Hintergrundinformationen, Anekdoten, Bezüge und Details werden den Nutzern präsentiert. Unser typischer Facebookfan ist übrigens weiblich, zwischen 25 und 34 Jahre alt, stammt aus Würzburg und spricht deutsch. Bei Instagram sieht es interessanter Weise so ähnlich aus, obwohl dort eigentlich ein jüngeres Publikum anzutreffen ist. Woran das wohl liegen mag? Wir können allen unsere Seiten auf Facebook und Instagram nur wärmstens empfohlen. Und keine Sorge - Sie werden sicher nicht zugespamt :-).

 

Schenkung Gerda Enk

Am Montag, dem 21. Oktober, fand die feierliche Übernahme einiger Werke der Künstlerin Gerda Enk statt. Sie überließ den Kunstsammlungen der Diözese Würzburg sechs Werkgruppen (insgesamt 24 Einzelobjekte), worüber wir uns sehr freuten. Sie stellen eine Bereicherung für unsere Sammlung dar. Wann wir wohl welche im MAD präsentieren können? Hoffentlich bald! Unser herzlicher Dank gilt natürlich Frau Enk selbst!

 

Führungen

Im Oktober fand die öffentliche Themenführung von Johannes Sander zu dem Thema „Tübke, Mattheuer, Heisig, Sitte - vier große DDR-Künstler“ statt. Die KunstKantine hielt dieses Mal unser Ausstellungskurator Patrick Melber und zeigte den interessierten Teilnehmer*innen die vielschichtigen Deutungen des „Abendmahls“ von Michael Triegel. Zusammen mit einigen Familien begab sich Yvonne Lemke auf Schatzsuche in der Dauerausstellung des Museums. Die Seniorenführung unter Leitung von Julia Pracher beschäftigte sich im Oktober mit den Geheimnissen des Heiligen Kilians und des Heiligen Burkards. Bei Nachts im Museum erleuchteten - passend zu Halloween - Kürbisse den Weg. Es gab sicher noch einiges mehr um sich zu gruseln!


Vorschau


„Riemenschneider X Stoß - Schnittpunkt Münnerstadt“

Wir laden Sie herzlich zu unserer neuen Sonderausstellung, die am 29. November eröffnet wird, ein. Die Restaurierung der bedeutenden mittelalterlichen Farbfenster im Chor der Münnerstadter Pfarrkirche machte es notwendig, die dort erhaltenen Originalwerke von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß zu sichern. Damit bietet sich den Besucher*innen des Museums am Dom die außergewöhnliche Gelegenheit, den sonst hoch im Altarschrein platzierten Kunstwerken auf Augenhöhe zu begegnen! Die Sonderausstellung wird, anders als die vorangegangenen, in unsere Dauerausstellung integriert. Seien Sie gespannt und statten Sie uns einen Besuch ab. Mit einer Laufzeit bis zum 30. August 2020 haben Sie reichlich Zeit, die wertvollen Exponate in aller Ruhe zu betrachten und auf sich wirken zu lassen.

 

Ringvorlesung

Auch dieses Semester veranstaltet die Universität Würzburg wieder einige Ringvorlesungen. Darunter auch eine interdisziplinäre der Fächer Geschichte, Kunstgeschichte und Museologie in Kooperation mit dem Museum für Franken und dem Museum am Dom. Normalerweise findet sie immer donnerstags von 18:15 bis 20:00 Uhr im Hörsaal 5 im Philosophiegebäude am Hubland Süd statt. Am 21. November wird sie allerdings bei uns in den Räumen des MAD gehalten. Den Vortrag hält Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, Direktor der Kunstmuseen Erfurt. Er spricht zum Thema: „Ambivalentes Erbe: Emil Noldes Gemälde 'Begonien' von 1929“. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei!