Museum am Dom

Wir denken Kunst anders

Newsletter November 2020



 

Liebe Besucher*innen und Interessierte,

Auch wenn wir unsere liebe Kollegin Rahel Ohlberg jetzt schon sehr vermissen, wünschen wir ihr nochmals alles Gute für die letzte Etappe ihrer Schwangerschaft. Wir werden uns natürlich redlich bemühen, die von ihr installierten Formate auch weiterhin bestens zu bedienen und alle Kunstinteressierten optimal über unser MAD informiert zu halten.

Den November konnten wir gleich schon mal mit einem Spruch von Wilhelm Busch begrüßen: "Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt", wurden doch gleich zu Beginn des Monats unsere Planungen und Veranstaltungstermine durch den verhängten Lockdown light ordentlich über den Haufen geworfen. Wenn möglich werden wir die ausgefallenen Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.
Derzeit bleiben uns ja fast ausschließlich die digitalen Wege, um mit Ihnen Kontakt zu halten. Schauen Sie also regelmäßig auf unsere Website oder besuchen und liken Sie uns auf Facebook. Toll wäre es, wenn Sie uns auch auf Instagram abonnieren würden. Wir werden versuchen, unsere virtuelle Präsenz während des Lockdowns zu steigern.
Sollte Ihnen aber dennoch die Magie des Originals fehlen, dann nutzen Sie doch einfach Ihren nächsten Stadtbesuch und werfen Sie einen Blick in unser "Schaufenster" im Durchgang vom Kiliansplatz zum Domvorplatz. Bald schon wird Max Uhligs Bild "Près de Mont Ventoux" durch ein neues Werk ersetzt. Mehr verraten wir noch nicht. Freuen Sie sich darauf!

Bleiben Sie gesund und verstehen Sie Kunst immer auch als eine wunderbare Quelle für Heilung!

Ihr MAD-Team


Rückblick oktober


Abschied von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß

Fast ein ganzes Jahr lang hatten wir im MAD die hochkarätigen Werke des Münnerstädter Altars in der viel beachteten Ausstellung "Riemenschneider X Stoß - Schnittpunkt Münnerstadt" zu Gast. Als am 12. Oktober nun endgültig die Kisten gepackt waren und die Spedition nach München aufgebrochen war, machte sich doch auch etwas Wehmut breit. Nun ja, man gewöhnt sich halt auch an Kunstwerke und an die Art und Weise, wie sie einen emotional berühren. München ist aber nicht aus der Welt. Hoffen wir also, dass der Lockdown light nicht verlängert werden muss, damit das Bayerische Nationalmuseum seine Ausstellung "Kunst und Kapitalverbrechen - Veit Stoß, Tilman Riemenschneider und der Münnerstädter Altar" wie geplant der Öffentlichkeit zugänglich machen kann. Es wird eine sicherlich sehr spannende Sicht auf den Münnerstädter Altar. Diese außerordentlichen Kunstwerke nochmal unter einem anderen Blickwinkel zu betrachten ist allemal einen Besuch wert.


Ausblick

 

Die neue Mitte

Doch auch bei uns bleibt es überaus spannend. Die Vorbereitungen für die Gestaltung des zentralen Bereichs im MAD laufen auf Hochtouren. So ist die Entscheidung für die Beibehaltung der beliebten Wandfarbe aus der Riemenschneider-Ausstellung gefallen; der Maler hat die Wände bereits wieder aufgefrischt. Jetzt warten sie nur noch darauf, bespielt zu werden. Einen Hängeplan dazu gibt es bereits. Es kann also losgehen, auch wenn das dem Rubenslehrer Otto van Veen zugeschriebene Gemälde " Der Zinsgroschen" - später sicherlich einmal das absolute Highlight im Mittelbereich - erst nach erfolgter Restaurierung dazukommen kann. Ein thematisch entsprechender Platzhalter nimmt vorübergehend die ihm zugewiesene Position ein. So können also am 16. November die ersten Kunstwerke montiert werden. Bald schon stehen dann Entscheidungen im Hinblick auf das grafische Erscheinungsbild an, das sich später einmal durch die gesamte Dauerausstellung ziehen soll.

Das MAD im Wandel - ein wirklich schönes Gefühl!

Sobald wir das Museum wieder öffnen dürfen, erwarten die Besucher folglich erste Veränderungen im Mittelbereich, die beim Blick über das Absperrband auch gerne in Augenschein genommen werden dürfen. Es ist selbstredend, dass wir uns über möglichst viele konstruktive Rückmeldungen freuen. Schreiben Sie uns Ihre Meinung über das Kontaktformular der Website oder hinterlassen Sie einfach eine Anmerkung im aufliegenden Besucherbuch. Dieses finden Sie zukünftig übrigens nicht mehr im Foyer, sondern im Raum der Dauerausstellung selbst. Wir sind gespannt auf Ihre Einträge und danken Ihnen schon jetzt für regen Austausch.

So ist die Zeit der Schließung auch mit viel Vorfreude auf Neues zu überbrücken. Dazu tragen freilich auch unsere Programmplanungen bei, die wir Ihnen nachfolgend - leider nur unter Vorbehalt - beschreiben.

Falls Sie sich in Sachen "Zinsgroschen" auf den allerneuesten Stand bringen wollen, klicken Sie auf Aktuelles/der Zinsgroschen.



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