Museum am Dom

Wir denken Kunst anders

MAD-Sommer

Eine Abkühlung an heißen Tagen?!

Sommerferien im MAD

Dieser Sommer ist anders als die vorangegangenen. Viele bleiben zu Hause und entdecken ihre Heimat neu. Doch wie kann man sich an heißen Sommertagen abkühlen, wenn man nicht ins Schwimmbad möchte oder kann? Kommen Sie doch zu uns ins Museum am Dom! Dort erwartet Sie ein klimatisierter Raum und jede Menge spannender Objekte und Informationen!

Aktuell läuft auch noch unsere Sonderausstellung „Riemenschneider X Stoss - Schnittpunkt Münnerstadt“. An der Schwelle vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit war die heute 7600 Einwohner zählende Stadt Münnerstadt aufgrund ihrer Lage an der wichtigen Handelsstraße zwischen Nürnberg und Erfurt wohlhabend. So konnte sie es sich leisten im Jahr 1490 den aufstrebenden Würzburger Bildhauer Tilman Riemenschneider mit der Herstellung eines neuen Hochaltars für den Chor der Pfarrkirche St. Maria Magdalena zu beauftragen. 1492 war das Flügelretabel vollendet und ohne farbige Fassung aufgestellt. Für das Bemalen der Holzskulpturen und die Fertigung von vier Tafelbildern mit der Kilianslegende verpflichtete der Stadtrat den Nürnberger Bildhauer und Maler Veit Stoß, der sich 1504 und 1505 bei seiner Tochter in Münnerstadt aufhielt. Auch wenn sie sich nie persönlich begegnet sind, bildet der Münnerstadter Altar so den Schnittpunkt auf den Lebenswegen der beiden wohl bekanntesten Künstler der deutschen Spätgotik. Die Restaurierung der bedeutenden mittelalterlichen Farbfenster im Chor der Münnerstadter Pfarrkirche machte es notwendig, die dort erhaltenen Originalwerke von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß zu sichern. Durch die Auslagerung in das Museum am Dom bietet sich den Besucher*innen für die außergewöhnliche Gelegenheit, den sonst hoch im Altarschrein platzierten Kunstwerken auf Augenhöhe zu begegnen. Die Sonderausstellung ist im mittleren Bereich des MAD zu sehen. Neben den vier farbenprächtigen Veit-Stoß-Tafeln und den Riemenschneider-Figuren bekommen die Besucher*innen einen Einblick in die Geschichte der beiden Künstler sowie in die Zeit um 1500. Geschichte und Kunst vermischen sich, überraschende Details werden sichtbar.

Wer lieber geführt die Ausstellung möchte hat dazu am 16. und 30 August sowie am 13. und 27. September jeweils um 15:00 Uhr die Möglichkeit. Bitte melden Sie sich hierzu vorab unter 0931 38665600 oder museen@bistum-wuerzburg.de an. Kosten: 2 € zzgl. Eintritt.

 

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