Museum am Dom

Wir denken Kunst anders

Newsletter Juli 2020



Liebe Besucher*innen und Interessierte,


Am 23. Juni fand mit der KunstKantine zum ersten Mal wieder eine Veranstaltung im Museum am Dom nach der Öffnung am 19. Mai statt. Es gibt Besucher, denen das zu wenig ist und die nach Veranstaltungen und Führungen fragen. Das ist erfreulich und zeigt die Bedeutung von Kunst und Kultur für unseren Alltag.

Gleichzeitig leben wir ja alle derzeit in zwei Wirklichkeiten: Zum einen freuen wir uns über einen Alltag, der wieder weitgehend normal abläuft und beginnen die Erfahrungen des Lockdowns im Frühjahr bereits zu vergessen. Zum anderen ist das Virus immer noch Teil unserer Wirklichkeit. Die gesamte Situation hat daher etwas Surreales – ungewohnt ist sie für uns allemal und die Sehnsucht nach Normalität allzu verständlich.

Diese beiden Wirklichkeiten gilt es anzuerkennen - ohne überängstlich oder sorglos zu sein. Auch wir im Museumsbereich versuchen diesen Spagat! Wir freuen uns über die Besucher, die in größerer Zahl als wir dies anfänglich dachten, das Museum am Dom besuchen, gleichzeitig sind wir beim Angebot von Veranstaltungen noch zurückhaltend. In den ersten Wochen des Lockdown war öfter zu hören, dass das allgemeine Tempo in Beruf und Alltag überdreht gewesen sei – auch im Kulturbereich. Wir sind jetzt in einem langsameren Tempo unterwegs und haben damit auch die Möglichkeit zu reflektieren, was unser Auftrag ist. Mir fällt dabei immer wieder die in Köln geprägte Bezeichnung des „Museums der Nachdenklichkeit“ ein. Museen sind Orte der Begegnung mit der Realität der Kunst und es sind Orte die Ruhe und Entschleunigung brauchen, um ihre Botschaft zu senden. Bei allzu großem Aktionismus kann diese Botschaft untergehen. Unsere zentrale Aufgabe ist die Präsentation von Kunstwerken in solch einem „Rahmen“, dass sie zu den Betrachtern sprechen können. Das ist die Gratwanderung, die wir leisten wollen!

 

Ihr Jürgen Emmert


Rückblick Juni


Hl. Elisabeth mit Begleitern

Vor Kurzem haben wir ein wunderbares Ölgemälde von den Elisabethinerinnen aus dem Krankenhaus Bad Kissingen geschenkt bekommen! Wir freuen uns sehr über dieses neue Stück in unserer Sammlung und hoffen, dass wir es Ihnen auch mal in Echt zeigen können.

 

360° - Rundgang durch die Sonderausstellung

Sie haben wegen der aktuellen Situation keine Möglichkeit unser Museum zu besuchen? Oder Ihnen ist es etwas unangenehm, weil Sie nicht so lange eine Maske tragen möchten oder einer Risikogruppe angehören? Dann haben wir eine kleine Aufheiterung für Sie! Auf unserer Facebookseite finden Sie einen 360°-Rundgang durch unsere Sonderausstellung „Riemenschneider X Stoss - Schnittpunkt Münnerstadt“. Damit können Sie zumindest im Kleinen durch unsere aktuelle Sonderausstellung schlendern.


Ausblick


KunstKantine und andere Veranstaltungen

Die KunstKantine am Dienstag, dem 23. Juni war ein voller Erfolg, sodass wir das Format im Juli fortführen wollen. Am 14. Juli wird Sie der Diözesankonservater Dr. Wolfgang Schneider empfangen und sich - passend zu Kiliani - mit Riemenschneider befassen. Damit wir die Regeln einhalten können und auch keine enttäuschten Besucher wegschicken müssen, wird es die KK vorerst nur mit Voranmeldung geben. Hierzu einfach anrufen (0931 386 65600), eine Mail schreiben (museen@bistum-wuerzburg.de) oder im MAD vorbeikommen. Wir freuen uns auf Sie!



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Bayerische Sparkassenstiftung