MAD

Think what you like

Die Geschichte des MAD


2026

Im Mai 2026 startet die Sanierung des Kilianshauses. Das betrifft auch das Museum am Dom, das deshalb leider vorübergehend schließen muss. Damit einher geht eine umfassende Überarbeitung des bisherigen Konzepts. Eine Projektgruppe befasst sich mit der Neuausrichtung des Museums, das im Sommer 2028 wiedereröffnet werden soll. 

Über die geplanten Maßnahmen informierte auch die Pressestelle (mit Video): https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/kilianshaus-wird-zentrale-des-bistums/

 

2003 bis 2026

Mitten In Würzburgs pulsierendem Zentrum empfängt das MAD, das Museum am Dom, seine Besucher*innen und verspricht erstaunlichen Kunstgenuss sowie anregende, lebensnahe Impulse.

Im März 2003 als Kunstmuseum der Diözese Würzburg eröffnet, bildet es den Höhepunkt in einer Folge mehrerer Museen unterschiedlichster Prägung in diözesaner Trägerschaft. Vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart spannt sich der Bogen an inspirierenden Kunstwerken von Künstler*innen wie Bacon, Beuys, Nitsch, Jawlenski, Kollwitz, Riemenschneider, Heisig, Mattheuer, Tübke oder Triegel. Im Neben- und Miteinander von Alt und Neu entwickelt sich ein inspirierendes Zusammenspiel von vermeintlich wesensfremden Kunstwerken. Außergewöhnliche Konfrontationen provozieren ungeahnte Sichtweisen, schenken neuartige Erkenntnisse. Der betont sinnenhafte Zugang spricht alle Generationen an und lässt das Museum zum mitreißenden und vergnüglichen Erlebnis werden - für Herz, Geist und Verstand. Dabei ist es ganz nah am Menschen und am Leben mit all seinen Gegebenheiten.

So kommt das Museum beim Menschen an, empfiehlt sich als attraktiver Begleiter, ein Leben lang - leicht zugänglich, barrierefrei. Mit verschiedenen Wechselausstellungen sucht das MAD den kreativen Austausch. Im konzeptionellen Wechsel von historischer und zeitgenössischer Kunst, will es helfen, die Ausbildung kultureller Kompetenz im Spannungsfeld von historischem Bewusstsein und lebensnaher Aktualität zu fördern.

vor 2003

Das MAD ist ein junges Museum, es wurde am 6. März 2003 eröffnet. Die Einrichtung des Museums im Kilianshaus am Dom wie auch der Aufbau der Sammlung in den Jahren um 2000 geschahen zielstrebig und konzentriert. Die Vorgeschichte ist allerdings weitaus älter und verworrener: Bereits im Jahre 1860 wurde in einer Publikation der Wunsch nach einem Diözesanmuseum geäußert. 1943 dann, mitten im Zweiten Weltkrieg, wurde die Idee zur Einrichtung eines Museums „zur Lehre und zur Mahnung“ vom damaligen Würzburger Bischof wieder aufgegriffen. Zur Umsetzung kam es jedoch über Krieg und Wiederaufbau hinweg nie. Erst mit dem Antritt von Dr. Jürgen Lenssen als Bau- und Kunstreferent nahm die Idee wieder Fahrt auf. Das 1990 eröffnete Marmelsteiner Kabinett in der Plattnerstraße war dabei als diözesane Galerie ein erster Schritt auf dem Weg.

Das Museum am Dom sollte dabei kein klassisches Diözesanmuseum sein, sondern in „Gegenüberstellungen“ alter und zeitgenössischer Kunstwerke deren zeitlose Botschaft an die Menschen unserer Zeit zu vermitteln. Diesen zeitgemäßen Ansatz verfolgt das Museum bis heute.