Museum am Dom

Wir denken Kunst anders

Newsletter oktober 2020



 

Liebe Besucher*innen und Interessierte,

da ich Mitte November mein zweites Kind erwarte, möchte ich mich in diesem Newsletter von Ihnen für die nächsten 1,5 Jahre verabschieden. Ich danke Ihnen für Ihr reges Interesse am MAD und auch an unserem Newsletter. Es hat mir immer große Freude bereitet, Sie mit Neuigkeiten zu versorgen. Bevor eine Vertretung meine Stelle für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit unseres Museums übernimmt, wird es eine Zeit der Vakanz geben. Natürlich werden Sie auch in diesem Zeitraum weiterhin mit Informationen versorgt - meine Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Aufgaben.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Ihnen und hoffe, dass sich die aktuelle Lage bis dahin wieder entspannt und etwas mehr normalisiert hat, sodass ich mit neuen Ideen wieder in die Arbeit im MAD starten kann.

Bis dahin bleiben Sie gesund und lesen Sie weiterhin fleißig unseren Newsletter!

Ihre Rahel Ohlberg


Rückblick September


Programme trotz Corona
Unter diesem Motto fand am Montag, dem 21. September ein von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen initiiertes Netzwerktreffen im Museum für Franken in Würzburg statt. Das durfte sich das MAD natürlich nicht entgehen lassen! Zusammen mit etwas über 20 Kolleginnen und Kollegen tauschten wir uns über die aktuelle Situation aus, richteten unseren Fokus aber auch auf die zukünftige Museumsarbeit zu Zeiten von Corona. Bei dem Treffen entstanden einige wunderbare Ideen, die wir hoffentlich in den nächsten Monaten bei uns im Museum umsetzen können.

Das MAD-Schaufenster geht weiter
Da uns viele positive Rückmeldungen bezüglich unseres "Schaufensters" erreicht haben, wird dieses auch weiterhin im Wechsel bespielt. Neu hinzu gekommen sind Gegenüberstellungen, als Erweiterung der Idee. Mit dieser Ausweitung wird die Konzeption der Dauerausstellung auch in der Präsentation nach außen aufgegriffen.
Ergänzt werden die Stücke mit schriftlichen Impulsen, die auf der einen Seite infor-mieren, auf der anderen Seite aber auch die Fantasie der Betrachter anregen sollen. Verfasst werden diese von Kurator Michael Koller. „Es ist immer eine große Freude, diese Bildimpulse zu entwerfen. Auf diese Weise habe ich die Möglichkeit, mich näher mit einzelnen Kunstwerken zu befassen und diese sehr intensiv auf mich wirken zu lassen. Die große Herausforderung liegt für mich aber darin, den Passanten, die an unserem "Schaufenster" stehen bleiben, einen verständlichen Zugang zu den Kunstwerken zu vermitteln und sie vor allem zur eigenen Beschäftigung mit den Bildern und Objekten anzuregen“, sagt Koller.


Ausblick


Ende Riemenschneider X Stoss
Alles geht einmal zu Ende, so auch unsere beliebte Sonderausstellung "Riemenschnei-der X Stoss - Schnittpunkt Münnerstadt", die nach Verlängerung, fast ein Jahr lang unseren Mittelbereich in der Dauerausstellung belegt hat. Erstmals hatte sie etwas Farbe in unseren "White Cube" gebracht. Die Besucher waren - wie wir selbst auch, von den herausragenden Exponaten begeistert und empfahlen die Ausstellung gerne weiter. Falls Sie die Schau verpasst haben sollten, seien Sie nicht traurig. Die Stücke werden nicht direkt nach Münnerstadt zurückgegeben, sondern machen zuvor noch Station in München im Bayerischen Nationalmuseum. Unter dem Titel "Kunst und Kapitalver-brechen - Veit Stoß, Tilman Riemenschneider und der Münnerstädter Altar" werden die Objekte dort vom 26. November 2020 bis 2. Mai 2021 präsentiert.

Der neue Mittelbereich
Was passiert aber nun mit dem frei werdenden Mittelbereich in der Dauerausstellung? Zunächst ist festzuhalten, dass wir uns dazu entschlossen haben, die aktuelle Farbe beizubehalten. Sie bringt Abwechslung und Wärme in unser MAD. Bevor wir aber dort an zentraler Stelle unseren neuesten Schatz - den Zinsgroschen - präsentieren können, wird noch einige Zeit vergehen. Das Gemälde wird derzeit ja noch umfänglich restau-riert. Die für seine direkte Nachbarschaft vorgesehenen Kunstwerke jedoch werden schon bald Einzug halten - durchweg besondere Highlights aus unseren Sammlungen. Die Freude wird groß sein!
Zudem wollen wir in diesem Bereich die Chance nutzen, Ihnen schon mal neue Formen der Präsentation vorzustellen. Natürlich haben wir die geplante Neugestaltung unseres MAD nicht vergessen! Freuen Sie sich also auf erste Einblicke und erhalten Sie im vorhinein eine Anschauung davon, wie eine spätere Neugestaltung einmal aussehen könnte. Seien Sie gespannt und merken Sie sich schon mal den 22. November vor! Da gibt es einen ersten Werkstattbericht.


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